16-jährige Engländerin stirbt nach Routineeingriff: Eltern teilen emotionalen Nachruf

Ein gesundes 16-jähriges Mädchen ist nach einer Routineoperation zur Entfernung eines infizierten Piercings verstorben. Ihre Eltern haben einen herzzerreißenden Nachruf geteilt.
Jeder chirurgische Eingriff ist mit Risiken verbunden, die wir in der Regel akzeptieren, wenn wir uns in Narkose begeben. Manchmal können diese Komplikationen jedoch tödlich sein und Familien auseinanderreißen. So erging es Holly Fairchild, einem 16-jährigen Mädchen aus England, das nach einer Operation verstarb.
Holly wurde wegen eines infizierten Piercings operiert
Holly Fairchild war ein "fittes und gesundes" Mädchen und eine talentierte Fußballspielerin aus Haddenham, einem Dorf in der Nähe von Oxford. Sie hatte sich bereits einer anderen Operation unter Vollnarkose unterzogen, die problemlos verlief. Am 26. August 2023 starb sie jedoch an den Komplikationen einer Routineoperation. Sie war wegen eines infizierten Ohrlochs in das Great Ormond Street Hospital gekommen. Die Operation verlief reibungslos, doch kurz darauf litt Holly an einer schweren Form von Kehlkopfkrampf, was von den Ärzt:innen als ein "Zusammenkrampfen" der Stimmbänder beschrieben wird.
Laryngospasmen sind bei Kindern, die sich einer Vollnarkose unterziehen, recht häufig, können aber in der Regel mit einem anderen Narkosemittel namens Propofol behoben werden. Bei Holly wirkte dies jedoch nicht, und in ihrer Lunge begann sich Flüssigkeit zu sammeln. Die Ärzt:innen teilten Hollys Eltern mit, dass sie alles versucht hätten, um ihre Tochter zu retten, aber leider ohne Erfolg. Holly starb zwei Tage später auf der Intensivstation.
Ihre Eltern veröffentlichten einen Nachruf
Holly Fairchild hinterlässt ihre Eltern und zwei Brüder, die sie als "selbstbewusste, lustige und manchmal auch laute junge Frau, die ihr Bestes gab und immer lächelte" beschreiben. Nach ihrem Tod wollten ihre Eltern verständlicherweise Antworten. Das Krankenhaus antwortete jedoch lediglich mit Beileidsbekundungen und der Erklärung, dass ein Laryngospasmus bei Kindern sehr häufig vorkommt. Den Ärzt:innen zufolge konnte niemand Hollys Tod voraussehen. Ihre Familie erklärte:
Wir fanden diesen ganzen Prozess schwierig. Wir mussten dem NHS Trust so viele Fragen stellen, die immer noch unbeantwortet sind. Wir sind nach wie vor schockiert darüber, dass eine Routineoperation zu einem so verheerenden Ergebnis geführt hat.
Sie gingen vor Gericht und fanden heraus, dass die Form des Laryngospasmus, an der Holly litt, tatsächlich selten ist. Einer von Hollys Ärzt:innen sagte, dies sei der schlimmste Fall von Kehlkopfkrampf, den sie in ihrer 14-jährigen Laufbahn je gesehen habe. Der Gerichtsmediziner kam zu folgendem Schluss:
Holly Fairchild starb an einer seltenen, aber anerkannten Komplikation der Allgemeinanästhesie, insbesondere an einem Unterdruck-Lungenödem.
Der Chirurg, der Holly operiert hat, ist nun entschlossen, andere Ärzt:innen über die möglichen Folgen von Laryngospasmen aufzuklären.
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Verwendete Quelle:
The Sun: "TRAGIC LOSS ‘Fit and healthy’ girl, 16, dies after vocal cords ‘slammed shut’ during routine op to fix infected piercing"
Aus dem Englischen übersetzt von Ohmymag UK