„Mord aus Zynismus“ – Putins Wut auf Donald Trump nach Angriff auf Iran

Seit Kurzem beherrschen gewaltige Explosionen und dichte Rauchschwaden das Bild in mehreren Regionen des Irans. Die USA und Israel haben eine militärische Großoffensive gestartet – mit drastischen Folgen: Zahlreiche Spitzenfunktionäre des iranischen Regimes wurden getötet, darunter laut iranischen Staatsmedien sogar der religiöse Führer Ali Khamenei.
Was steckt hinter dieser Eskalation zwischen den Großmächten, und warum reagiert Donald Trump so entschieden gegen Teheran?
Angriff auf Teheran: USA und Israel setzen zum Regimewechsel an
Der bisherige Angriffstag lässt erahnen, wie schwer die Führung in Teheran getroffen ist. Donald Trump nannte als Ziel nicht nur das Einfrieren des iranischen Atomprogramms, sondern auch einen offenen Regimewechsel. Schon der erste Kampftag forderte prominente Opfer: Neben Ali Khamenei sollen auch Mohammad Pakpour, Kommandant der Revolutionsgarden, sowie Irans Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh ums Leben gekommen sein – so berichten es zumindest Staatsmedien aus dem Iran. Die Operation wurde von amerikanischen und israelischen Truppen gemeinsam inszeniert, während der Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ mit Kampfgruppe in der Region operiert.
Die Detonationen erschütterten das Land von früh an, mit deutlich sichtbaren Folgen in Teheran und darüber hinaus. Für Trump scheint der Plan klar: Die Führung im Iran soll durch massiven Druck gebrochen werden. Doch damit geraten nicht nur die Regierung in Teheran und deren Unterstützer ins Visier, sondern auch deren internationale Verbündete.
Putins Rückschlag – Russland und China verlieren einen engen Partner
Lange galt der Iran als fester Bestandteil der antiwestlichen Allianz rund um Russland und China. Noch letztes Jahr hatte Teheran seiner Rolle als Kooperationspartner in den Netzwerken der BRICS-Gruppe sowie in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit viel Bedeutung beigemessen. Besonders Moskau sah darin eine Möglichkeit, amerikanische Dominanz zu unterminieren. Wladimir Putin muss dieses Mal jedoch tatenlos zusehen, wie die USA und Israel ein weiteres Mal ein Land aus dem russischen Einflussbereich reißen.
Während China und Russland in den vergangenen Monaten Waffensysteme nach Teheran lieferten, haben diese Lieferungen den Angriff der amerikanisch-israelischen Achse nicht verhindert. Erneut steht Putin als Verlierer da: Weder konnte er den Sturz von Assad in Syrien verhindern, noch die Isolierung von Nicolás Maduro vor einiger Zeit.
Besonders scharf reagiert Putin über die staatliche Nachrichtenagentur TASS: „gezielter Mord aus Zynismus“ und „Handel wider jeglicher Normen der menschlichen Moral und des internationalen Rechts“ – so seine Worte zum Tod von Ali Khamenei. Nach Meinung des Kremlchefs wurde ein Signal gesetzt, das laut russischer Sicht den gesamten Mittleren Osten destabilisieren könne.
Chinas Strategie: Kritik am Westen und Pläne für eine eigene Rolle
Neben Moskau zeigt sich auch Peking heftig verärgert. Präsident Xi Jinping bezeichnet den Angriff auf den Iran als klaren Bruch des Völkerrechts und betont in staatlichen Medien, dass Washingtons Verhalten den Frieden bedrohe. Gleichzeitig will China aber als Beschützer der Weltordnung auftreten – nach außen friedliebend, aber im Zweifel durchaus bereit zur eigenen Machtdemonstration, wie es beispielsweise beim Konflikt um Taiwan immer wieder durchscheint.
Mit dem Wegfall des Irans als Verbündeter schwinden sowohl Russlands als auch Chinas Möglichkeiten, gegen die USA aufzutrumpfen. Für andere Mächte der Region dürften beide nun weniger attraktiv als Bündnispartner erscheinen, da sie ihre Partner nicht effektiv vor Interventionen schützen können.
Kurzfristig betont der Angriff die ungebrochene militärische Überlegenheit der USA. Längerfristig könnten aber Russland und China international versuchen, die Glaubwürdigkeit des Westens zu untergraben – indem sie die aktuellen Ereignisse als Verstöße gegen internationales Recht anprangern und so auf eigene Interessen pochen.
Region unter Schock – Folgen für die globale Machtbalance
Die Lage bleibt offen, die Auswirkungen übersteigen den Nahen Osten bei Weitem. Für Donald Trump bedeutet der Angriff einen doppelten Erfolg: Er schwächt einen Widersacher im Iran und demonstriert Stärke – gerade auch im Blick auf Russland und China. Während Moskau und Peking auf diplomatische Reaktionen zurückgreifen, bleibt ihre Ohnmacht gegenüber der US-Machtprojektion offensichtlich.
Die Welt sieht gespannt auf den Persischen Golf – während in Teheran die Machtfrage offen ist, liefern internationale Medien wie CNN, n-tv.de, dpa und AFP fortlaufend neue Details und Stimmen zur dramatischen Entwicklung. Unklar bleibt nur, wer am Ende von dieser Neuordnung langfristig profitieren wird.
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