Formel 1: Die verrücktesten und interessantesten Fakten zur Königsklasse des Rennsports
Nur Pirelli lässt die Reifen quietschen
Haben die Rennställe in der Vergangenheit auch andere Reifenmarken, wie z. B. Goodyear und Michelin für die Rennen benutzt, ist Pirelli seit 2010 alleiniger Lieferant von Formel-1-Lieferant.
Astronomische Kosten für ein Formel-1-Auto
Wer sich schon immer gefragt hat, wie teuer ein Formel-1-Auto ist, sollte jetzt gespannt die Ohren spitzen: Zwar hängen die Kosten für ein Auto von den Regularien der jeweiligen Saison ab, aber im Schnitt dürften sich die Gesamtkosten für ein Auto auf ca. 20 Millionen USD belaufen.
Beim Bremsen in den Kurven wird es heiß
Insbesondere bevor es in die Kurven geht, werden die Bremsen in Anspruch genommen. Da dafür oft nur ein Zeitrahmen von drei Sekunden vorhanden ist, muss die Bremskraft besonders hoch sein; das hat oft zur Folge, dass die Bremsen im wahrsten Sinne des Wortes glühen. Sie können im Extremfall Temperaturen von 120 Grad Celsius erreichen.
Formel-1-Fahrer müssen viel aushalten können
Rennfahrer müssen die Belastung ertragen, den G-Kräften ausgesetzt zu sein. Insbesondere bei Kurven und beim Bremsen wirken sich schnell 5 - 6g auf die Körper der Sportler aus.
Das kürzeste Rennen aller Zeiten
Im Jahr 1991 kommt es in Adelaide zum kürzesten Formel-1-Rennen aller Zeiten: Nach nur 24 Minuten und wenigen Sekunden machen die schieren Regenmassen eine Fortsetzung des Rennens unmöglich.
Der Formel-1-Fahrer mit den meisten Weltmeistertiteln
Sowohl Michael Schumacher als auch Lewis Hamilton teilen sich das Siegertreppchen für die Fahrer mit den meisten WM-Titeln. Ingesamt sieben Mal durften die beiden den Titel für sich beanspruchen.
Die wohlhabendsten Formel-1-Rennfahrer
Mit dem Erfolg kommt meist auch das Geld. Insofern ist es kein Wunder, dass Max Verstappen allein mit seinem Jahresgehalt in diesem Jahr 51,7 Millionen Euro sein Eigen nennen kann. Lewis Hamilton soll mit dem Rennsport 32,9 Milionen Euro im Jahr verdienen, Charles Leclerc immerhin noch 22,6 Millionen Euro.
Der älteste Formel-1-Rennfahrer aller Zeiten
Die meisten werden wissen, dass Max Verstappen seinen ersten WM-Titel in einem noch sehr jungen Alter holt, gerade einmal 17 ist er damals. Als ältester Fahrer, der noch Punkte einheimsen konnte, gilt der Franzose Philippe Étancelin, der bei seiner Teilnahme am GP im Jahr 1950 53 Jahre alt ist.
Die höchste Geschwindigkeit eines Formel-1-Autos
Beim Rennen von Mexiko bricht Valtteri Bottas einen Rekord: Mit 372,5 km/ fegt er über die Kiste.
Die Siegerehrung ist bis ins kleinste Detail geregelt
Für jedes noch so kleine Detail bei der Siegerehrung gibt es Bestimmungen: Sei es die Farbe des Podiums, das Gewicht der Pokale, etc. All das ist in einem offiziellen Dokument der FIA geregelt.
Feiern gleich nach dem Sieg? Verboten!
Wer Platz 1, 2 und 3 nach einem Rennen belegt, darf sich laut der Regularien nicht gleich ans Feiern machen. Die drei besten müssen geschlagene 90 Minuten nach der Siegerehrung noch für Interviews zur Verfügung stehen.
Nico Hülkenberg hält einen traurigen Rekord
Nicoals Hülkenberg ist von 2010 bis 2019 Teil des Formel-1-Zirkus. In all den Jahren schafft er es aber nicht auf das Siegetreppchen, der vierte Platz ist sein bestes Ergebnis.
Die 13: Auch in der Formel 1 eine Unglückszahl
Jeder Fahrer bekommt in der Formel 1 eine Zahl zugeteilgt, nur um die 13 wird meistens ein großer Bogen gemacht. Einzig in den Jahren 1963 und 1976 gab jeweils einmal einen Fahrer mit der Nummer 13.
Das Siegen liegt in der Familie: Wie der Vater, so der Sohn
Nico Rosberg und sei Vater Keke sind das einzige Vater-Sohn-Duo, das es bis zur Weltmeisterschaft gebracht hat.
Maximale Fahreranzahl: Nur eine Handvoll
Ein Team darf maximal vier Fahrer in der jeweiligen Saison beschäftigen.
Monaco: Hier gelten Sonderrechte
Eigentlich sollte die Rennlänge in der Formel 1 bei ca. 305 km betragen. Monaco ist allerdings eine Ausnahme: Hier sind es nur 260 km.
Das Nachbarland verlangt nach einem längerem Atem
Während Monaco die Rennlänge in Monaco 260 km beträgt, findet der längste GP mit über 601 km im Nachbarland Frankreich auf dem Reims-Gueux-Circuit statt (1951).
Unfall nach Rennende
Für Vittorio Brambilla waren Unfälle kein Fremdwort; bei einem Rennen schafft er es sogar, nach der Zieldurchfahrt einen Unfall zu bauen. Der Formel-1-Pilot konzentriert sich zu sehr aufs Jubeln und rast in eine Boxenmauer.
Das Rennen, das mit den wenigsten Autos an den Start geht
Im Jahr 2005 gehen insgesamt nur sechs Autos in das Rennen. Die Michelin-Reifen waren der Strecke einfach nicht gewachsen, aus Sicherheitsgründen gingen desshalb kaum Fahrer an den Start.
Das längste Rennen aller Zeiten
Im Jahr 2011 fährt Jenson Button nach mehr als vier Stunden als Erster über die Ziellinie. Das Rennen musste aufgrund des starken Regens unterbrochen werden.