„Das ist OK, Premierminister Starmer, wir brauchen sie nicht mehr“ – Trumps scharfe Ansage an London

„Das ist OK, Premierminister Starmer, wir brauchen sie nicht mehr“ – Trumps scharfe Ansage an London
© @ keirstarmer & @ realdonaldtrump
„Das ist OK, Premierminister Starmer, wir brauchen sie nicht mehr“ – Trumps scharfe Ansage an London

Droht ein Bruch zwischen einst engen Partnern? Donald Trump poltert nach dem Zögern Londons im Iran-Konflikt. Wie viel steckt hinter der amerikanischen Verärgerung über Keir Starmer und seinen Kurswechsel?

20 spannende Fakten über Donald Trump

In den angespannten Tagen rund um den Iran-Konflikt zeigt sich, dass alte Bündnisse auf eine harte Probe gestellt werden können. Nach einem deutlichen Richtungswechsel des britischen Premierministers Keir Starmer herrscht zwischen den USA und Großbritannien dicke Luft. US-Präsident Donald Trump nimmt dabei kein Blatt vor den Mund: Auf Truth Social machte er unmissverständlich klar, was er von der späten Zustimmung Londons zur Unterstützung der US-Militäraktionen hält.

Misstöne beim Iran-Einsatz: Trumps Enttäuschung über Albion

Donald Trump sparte in den letzten Tagen nicht mit Kritik an Premierminister Starmer und der britischen Regierung. Der Unmut entzündete sich insbesondere an der späten Freigabe britischer Militärbasen für amerikanische Operationen. Während die USA bereits mit Langstreckenbombern im Vereinigten Königreich stationiert waren, warteten Washingtons Entscheidungsträger auf ein grünes Licht aus Downing Street. Trump wetterte in Richtung London:

„Das ist OK, Premierminister (Keir) Starmer, wir brauchen sie nicht mehr – aber wir werden uns daran erinnern.“

Der Ton war deutlich kühler als beim sonst vertraulichen Austausch der Bündnispartner.

Umschwenken in London – Zahlen, Fakten und neue Angriffsziele

Für Aufsehen sorgte Starmer wenige Tage vor den jüngsten US-Kritikern mit seiner Kehrtwende in der Militärpolitik. Nachdem er lange gezögert hatte, gestattete der britische Premier dem US-Militär schließlich die Nutzung wichtiger Basen für „specific defensive operations“ gegen das iranische Vorgehen. Starmer begründete das Umdenken mit den Worten, „die Situation hat sich geändert“, nachdem iranische Drohnen und Raketen Länder attackiert hatten, die sich bislang neutral verhalten hatten. Laut einer Quelle des britischen Verteidigungsministeriums, wie die BBC berichtet, wurde die Alarmbereitschaft des britischen Flugzeugträgers HMS Prince of Wales zwar erhöht – über eine tatsächliche Entsendung ins Kriegsgebiet habe es aber bis zum 7. März keine Entscheidung gegeben. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums bestätigte am selben Tag, dass amerikanische Streitkräfte britische Standorte für ihre Operationen nutzen.

Zwischen Allianzen und Ansagen: Das neue Selbstbewusstsein Großbritanniens?

Trocken ließ Trump auf Truth Social wissen, man benötige die britischen Flugzeugträger ohnehin nicht mehr – eine klare Ansage an den langjährigen Militärpartner. Dabei bleibt der amerikanische Präsident auch sonst bei seiner Linie: „Unser einst großartiger Verbündeter“ habe sich vom gemeinsamen Kurs entfernt. Starmer hingegen betonte, er wolle flexibel auf Veränderungen im Konfliktgeschehen reagieren – und sieht sich angesichts neuer Bedrohungen durch den Iran unter Handlungsdruck. Letztlich steht das Verhältnis beider Staaten am Scheideweg, der durch Zahlen, Fakten und offene Worte geprägt ist.

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Verwendete Quelle:

Donald Trump News: Trump an Starmer: Brauchen eure Flugzeugträger nicht mehr