Trump: China verkauft Windräder an "Dumme drüben in Europa"

Trump: China verkauft Windräder an "Dumme drüben in Europa"
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Trump: China verkauft Windräder an "Dumme drüben in Europa"

Donald Trump legt wieder nach: Seine Tiraden gegen Windkraft finden auf beiden Seiten des Atlantiks Gehör. Warum er mit Worten wie "grünen Betrug" um sich wirft und was Europa damit zu tun hat, fasst dieser Artikel zusammen.

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Donald Trump und Windräder – das ist eine explosive Mischung. Kaum ein anderer US-Präsident hatte derart klare und lautstarke Ansichten zum Thema erneuerbare Energien. In einer aktuellen Pressekonferenz zog Donald Trump wieder kräftig vom Leder gegen den europäischen Windkraft-Boom. Er nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, sei es vor amerikanischer Presse oder direkt auf der anderen Seite des Atlantiks. Seiner Ansicht nach macht Europa einen Riesenfehler, wenn es Windräder aus China "zu Tausenden" importiert und damit seine Landschaften verändert. Aus Trumps Sicht betrügt sich der alte Kontinent selbst um eine sichere Energiezukunft.

China produziert, Europa zahlt: Trumps Sicht auf die Windenergie

Trumps zentrale Kritik landet bei der Produktion:

"all die Windräder her. Das einzige Problem ist, dass sie keine Windparks haben", kommentierte er mit Blick auf China.

Das Riesenland stelle zwar die Technik her, nutze sie aber angeblich gar nicht selbst, sondern exportiere sie massenhaft nach Europa. Für ihn ein Zeichen, dass der Westen in die Irre läuft.

"Sie verkaufen sie an die Dummen drüben in Europa. Europa kauft sie zu Tausenden."

Die Wortwahl ist Trump-typisch: polemisch, direkt und eine klare Spitze gegen die Länder der EU. Windkraft sieht er als "grünen Betrug" und sogar als "vielleicht den größten Schwindel der Geschichte".

Windräder als Landschaftskiller? Trump malt dunkles Bild

Trump ist bekannt für seine markigen Formulierungen. Bereits im vergangenen Sommer in Großbritannien wetterte er:

"Man fliegt darüber und sieht überall diese Windräder, die Eure schönen Felder und Täler ruinieren und Eure Vögel umbringen."

Nach seiner Lesart leidet nicht nur das Auge, sondern auch die Tierwelt unter der grünen Energie. Sogar das Meer sieht er gefährdet. Es bleibt die offene Frage: Nehmen seine Worte in Europa irgendjemand noch ernst oder schüren sie doch Zweifel an der Energiewende?

Trumps Lösung: Atomkraft, Kohle und America First

Wer nun glaubt, Trump wolle einfach nur etwas anzetteln, wird schnell eines Besseren belehrt: Der Ex-Präsident setzt in Energiefragen klar auf klassische Modelle. In den USA dominieren für ihn weiterhin Öl, Gas – und jetzt auch vermehrt die Atomkraft.

"Ich habe eine Verordnung unterzeichnet, die den Bau und die Genehmigung vieler neuer Kernreaktoren vorsieht", erklärte er selbstbewusst.

Fortschritte in der Sicherheit der Reaktoren sieht er als gegeben. Außerdem bleibt seine Liebe zur Kohle ungebrochen, wie seine Unterstützungsbekundungen für entsprechende Bergwerke zeigen. Große Worte und große Pläne – ob das amerikanische oder europäische Publikum das heute noch überzeugt?

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